Fit mit Hund
Fit mit Hund – gemeinsam aktiv
Der Jahresanfang ist die klassische Zeit für gute Vorsätze: mehr Bewegung, fitter werden, aktiver leben.
Und dann kommt der Alltag dazwischen. Arbeit, Familie, Termine – und natürlich der Hund, um den man sich kümmern möchte. Viele denken dann: Sport ja gern, aber wann?
Dabei liegt die Lösung oft direkt neben uns – auf vier Pfoten.
Warum Training und Zeit mit dem Hund trennen, wenn man beides ganz einfach miteinander verbinden kann?
Gemeinsam statt getrennt
Wenn von Sport mit Hund die Rede ist, denken viele sofort an Canicross, Agility oder andere Leistungssportarten. Das sieht beeindruckend aus, ist aber nicht für jeden Hund – und auch nicht für jeden Menschen – geeignet.
Die gute Nachricht: Man muss keinen Hochleistungssport betreiben, um gemeinsam aktiv zu sein.
Schon einfache Übungen im Alltag können:
- eure Kondition verbessern
- die Koordination fördern
- den Hund geistig und körperlich auslasten
- und ganz nebenbei die Bindung stärken
Und das Beste: Dafür braucht ihr weder viel Zeit noch spezielles Equipment.
Kein Perfektionismus – sondern Regelmäßigkeit
Unsere Übungsideen: einfach, effektiv, alltagstauglich
In unserem Video haben wir für euch eine bunte Mischung aus Kondition, Koordination, Spiel & Spaß zusammengestellt.
Einige Übungen sind speziell für den Hund gedacht, andere könnt ihr gemeinsam als Team umsetzen.
Es geht nicht darum, jeden Tag ein perfekt durchgeplantes Training zu absolvieren.
Schon 10–20 Minuten bewusste Aktivität machen einen Unterschied – für deine Fitness und die deines Hundes.
Wichtig ist:
- Passe die Übungen an euer individuelles Fitnesslevel an
- Starte mit kurzen Einheiten
- Steigere Dauer und Schwierigkeit langsam und kontrolliert
Dein Hund ist kein Hindernis – sondern dein Trainingspartner
Wenn Zeit knapp ist, lohnt es sich besonders, Dinge zu kombinieren.
Sport mit Hund bedeutet nicht Leistung, sondern gemeinsame Bewegung, Freude und echte Quality-Time.
Für alle, die es etwas sportlicher mögen - hier drei zusätzliche Übungen:
Bauchübung mit Hund
Setze dich auf den Boden und hebe beide Beine leicht angewinkelt in die Luft. Der Oberkörper ist leicht nach hinten gelehnt, die Bauchmuskulatur angespannt.
Halte diese Position, während dein Hund seitlich über deine Beine springt.
Kleinere Hunde können alternativ unter den schwebenden Beinen hindurchlaufen.
Unterarmstütz / Liegestützposition
Der Unterarmstütz ist eine sehr effektive Ganzkörperübung.
Stütze dich in Bauchlage auf die Unterarme und hebe den Körper an, sodass Beine, Becken und Oberkörper eine gerade Linie bilden. Spanne die Rumpfmuskulatur an, um ein Hohlkreuz oder ein zu hohes Gesäß zu vermeiden.
Halte die Position etwa 10 Sekunden und motiviere deinen Hund, unter dir hindurchzukriechen.
Danach kurz absetzen und neu beginnen.
Bei großen Hunderassen empfiehlt sich die Liegestützposition (gestreckte Arme), um mehr Platz zu schaffen.
Kniebeugen im Team
Stelle dich aufrecht hin, der Blick ist nach vorne gerichtet. Die Füße stehen etwa schulterbreit auseinander, die Bauchmuskulatur ist angespannt.
Dein Hund nimmt den Häschenstand ein und legt seine Vorderpfoten in deine Hände.
Beuge nun langsam die Knie und gehe tief in die Kniebeuge. Achte darauf, dass die Fersen am Boden bleiben.
Halte die Position kurz, balanciere das Gewicht deines Hundes aus und richte dich anschließend wieder auf.
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